Treffen mit Ihrer Exzellenz der libanesischen Botschafterin im Botschaftsgebäude in Berlin
*Besuch des Verwaltungsrats der Libanesischen Gemeinde in Deutschland bei der neuen libanesischen Botschafterin in Berlin*
Auf dem Weg der Emigration bleibt die Heimat ein beständiger Gedanke, eine Stimme, die in der Erinnerung nachklingt, egal wie weit wir voneinander entfernt sind. Aus diesem tiefen Gefühl der Zugehörigkeit heraus stattete der Verwaltungsrat der Libanesischen Gemeinde in Deutschland der neuen libanesischen Botschafterin in Berlin, Frau Abeer Ali, einen Höflichkeitsbesuch ab. Vertreten war der Verwaltungsrat durch:
Herrn Ahmed Ahmed (Gemeindevorsteher),
Dr. Ali Fakih (Vizepräsident der Gemeinde),
Konsul Youssef Al-Habash (Gemeindesekretär),
Herrn Marwan Al-Masri (Öffentlichkeitsbeauftragter),
Frau Huda Al-Shaer (Gemeindekämmere),
Herrn Hussein Qarout (Medienvertreter)
Im Namen der libanesischen Gemeinde in den verschiedenen Bundesländern Deutschlands übermittelte der Vorsitzende der Gemeinde der Botschafterin seine herzlichsten Glückwünsche zu ihrer Ernennung und wünschte ihr viel Erfolg bei ihren Aufgaben für das Land. und in der Hoffnung, dass ihre Amtszeit als echte Brücke der Kommunikation zwischen dem Mutterland und der Diaspora dienen wird. Die Verwaltung der libanesischen Gemeinde überreichte Ihrer Exzellenz, der Botschafterin, ein umfassendes Memorandum mit Vorschlägen und Forderungen zu den Belangen libanesischer Staatsbürger in Deutschland. Alle Punkte wurden konstruktiv erörtert, ebenso wie weitere für die Gemeinde relevante Themen.
In den meisten Punkten wurde Einigkeit erzielt, wobei zugesichert wurde, die Punkte weiterzuverfolgen, für die noch kein klarer Umsetzungsmechanismus existiert.
Im Namen der Gemeinde wurde Ihrer Exzellenz, der Botschafterin, eine Dankes- und Willkommensplakette zum Gedenken an den Besuch überreicht. Ein Gruppenfoto aller Anwesenden wurde aufgenommen, um den Geist der Zusammenarbeit und des guten Willens zwischen der Botschaft und der Gemeinde zum Ausdruck zu bringen.
Zu den wichtigsten Gesprächspunkten gehörten:
🔹 Stärkung der regelmäßigen Kommunikation zwischen der Botschaft und der Gemeinde, um einen konstruktiven Austausch zu gewährleisten.
🔹 Zusammenarbeit bei den bevorstehenden Wahlen zur Unterstützung der Teilnahme von im Ausland lebenden Libanesen.
🔹 Suche nach praktischen Lösungen zur Vereinfachung biometrischer Passverfahren.
🔹 Prüfung der Möglichkeit, ein Generalkonsulat in Westdeutschland zu eröffnen, um die Belastung für die Bürger zu verringern und die Arbeitsbelastung des Botschaftspersonals zu reduzieren. 🔹 Besonderes Augenmerk sollte auf kulturelle, studentische und gesellschaftliche Belange gelegt werden, um die libanesische Identität zu stärken.
Ihre Exzellenz, die Botschafterin, begrüßte das Memorandum und alle Vorschläge herzlich und äußerte sich zu den meisten positiv. Sie lobte den Geist der Zusammenarbeit und Großzügigkeit, den sie unter den Mitgliedern der Gemeinschaft erlebte, und bekräftigte ihre Bereitschaft, eine Beziehung aufzubauen, die auf gegenseitigem Respekt und gemeinsamem Handeln zum Wohle des Libanon und seiner im Ausland lebenden Bürger beruht.
Abschließend betonte die Delegation der Gemeinschaft ihr Engagement, diesen Ansatz mit verantwortungsvollem Nationalbewusstsein und dem aufrichtigen Willen zu verfolgen, sicherzustellen, dass der Libanon im Herzen jedes im Ausland lebenden Libanon, der ihn nicht vergessen hat, präsent bleibt.
*Aus Berlin... Grüße nach Beirut, das in uns weiterlebt, egal wie sich die Schlagzeilen ändern.*


